Nicht ganz nach Plan. Ziemlich genau mein Leben.
Und rückblickend war das vielleicht gar nicht so schlecht.
Ich habe in meinem Leben vieles ausprobiert, berufliche Erfolge gefeiert und so manchen Neuanfang gewagt. Nicht immer freiwillig und selten mit einem klaren Ziel vor Augen.
Lange hatte ich das Gefühl, dass andere ihren Weg viel selbstverständlicher gehen als ich. Während sie scheinbar mühelos ihre Ziele verfolgten, suchte ich oft nach dem nächsten Schritt – und manchmal nach mir selbst.
Was von außen nach einem abwechslungsreichen Leben aussah, fühlte sich innen nicht immer so gut an.
Heute verstehe ich besser, warum ich so lange versucht habe, Erwartungen zu erfüllen, die gar nicht meine eigenen waren.
Mentor für Erwachsene mit und ohne ADHS
Online · Zürich · Hamburg
Nicht jeder passt ins gleiche System.
Und ich schon gar nicht.
Während andere scheinbar mühelos lernten und gute Noten schrieben, fiel mir vieles unglaublich schwer. Schlechte Leistungen, Druck von Lehrern und Eltern, dazu Mobbing – Schule war für mich ein persönlicher Albtraum.
Damals fragte kaum jemand, ob mein Gehirn vielleicht anders funktioniert. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, nicht gut genug zu sein.
Ich verglich mich ständig mit anderen, zweifelte an meinen Fähigkeiten und suchte nach Anerkennung.
Was ich damals nicht wusste: Meine schulischen Schwierigkeiten sagten wenig über meine tatsächlichen Stärken aus.
Nach der Schule entschied ich mich für eine Ausbildung in der Hotellerie. Und plötzlich entdeckte ich Fähigkeiten an mir, die zuvor kaum jemand gesehen hatte.
Gastgeber aus Leidenschaft.
Mit einem Gespür
fürs Besondere.
Manchmal braucht es einfach das richtige Umfeld, damit die eigenen Stärken sichtbar werden.
Nach meiner schwierigen Schulzeit absolvierte ich erfolgreich eine Ausbildung zum Hotelfachmann und arbeitete anschließend mehrere Jahre in der Hotellerie.
Plötzlich waren meine Fähigkeiten gefragt: auf Menschen zugehen, schnell reagieren, unterschiedliche Aufgaben koordinieren und improvisieren, wenn es turbulent wurde.
Ich liebte die Dynamik, übernahm früh Verantwortung und entwickelte mich beruflich weiter. Zum ersten Mal erlebte ich, dass ich erfolgreich sein konnte.
Doch sobald Aufgaben zur Routine wurden, kam Langeweile auf. Ich suchte immer wieder nach neuen Herausforderungen.
Auch ein späterer Wechsel in den Einzelhandel brachte nicht die erhoffte Erfüllung.
Mit Mitte dreißig wagte ich einen größeren Neuanfang: Ich verließ meine Heimat und zog nach Griechenland.
Doch auch ein Ortswechsel beantwortet nicht automatisch alle Fragen, die man mit sich herumträgt.
Was geblieben ist? Meine Begeisterung für Menschen, besondere Orte, gutes Essen und echte Gastfreundschaft.
Manchmal ergibt im Rückblick vieles Sinn.
Meine ADHS-Diagnose kam spät. Die Erkenntnisse dafür umso deutlicher.
Viele Jahre hatte ich das Gefühl, irgendwie anders zu sein.
Ich konnte Menschen begeistern, schnell reagieren und unglaublich viel schaffen. Gleichzeitig fiel es mir schwer, langfristig an Zielen dranzubleiben, meinen Alltag zu organisieren oder langweilige Aufgaben zu erledigen.
Schlafprobleme, Selbstzweifel und innere Unruhe begleiteten mich ebenso wie die Frage, warum andere scheinbar mühelos ihren Weg fanden.
Auch Beziehungen waren nicht immer einfach. Gefühle auszudrücken, Grenzen zu erkennen und Nähe zuzulassen, fiel mir oft schwer.
Als ich schließlich meine ADHS-Diagnose erhielt, war das kein plötzliches Happy End. Aber endlich konnte ich viele meiner Schwierigkeiten besser einordnen.
Ich begann, mich intensiv mit ADHS auseinanderzusetzen, holte mir professionelle Unterstützung und arbeitete mit einem erfahrenen ADHS-Mentor.
Aus dem Wunsch, mich selbst besser zu verstehen, entstand schließlich die Motivation, auch andere Menschen zu begleiten.
Deshalb entschied ich mich für eine Ausbildung zum ADHS-Coach am ADHS-Kompetenzzentrum Deutschland, die ich erfolgreich abschloss.
Dabei habe ich etwas Entscheidendes verstanden:
Ich muss nicht genauso funktionieren wie andere. Ich darf herausfinden, was für mich funktioniert.
Kleine Veränderungen. Ein großer Unterschied.
Heute gehe ich bewusster mit meinen Bedürfnissen und Möglichkeiten um.
Statt starrem Zeitmanagement setze ich auf Energiemanagement. Ich plane anspruchsvolle Aufgaben möglichst dann, wenn ich die meiste Energie dafür habe.
Einfache To-do-Listen, bewusste Pausen und kleine Dinge, auf die ich mich freuen kann, helfen mir im Alltag.
Vor allem treffe ich Entscheidungen heute anders.
Früher wollte ich Erwartungen erfüllen und Anerkennung bekommen. Heute frage ich mich häufiger, was mir selbst wichtig ist und wirklich zu mir passt.
Natürlich gelingt mir das nicht immer.
Gefühle wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und mit Frustration umzugehen, fällt mir manchmal noch schwer. Ich lerne, darüber zu sprechen und Unterstützung anzunehmen.
Bewegung, Routinen, ehrliche Gespräche und die Geduld der Menschen, die mir nahestehen, sind dabei besonders wichtig.
Gerade in gesundheitlich schwierigen Zeiten habe ich erfahren, wie wertvoll Menschen sind, die einem zur Seite stehen und helfen, notwendige Schritte nicht aus den Augen zu verlieren.
Und ich lerne weiterhin jeden Tag dazu.
Ich bin kein anderer Mensch geworden. Aber ich verstehe mich besser. Und die innere Zerrissenheit wird langsam leiser.
Der Name ist Programm.
Vier Programme. Zwei Retreats. Ein Gedanke: Es muss zu dir passen.
Ein Telamon ist eine Figur aus der Architektur, die Lasten trägt und ein Bauwerk stützt.
Genau so verstehe ich meine Rolle als Mentor: unterstützen, ohne alles abzunehmen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel sich verändern kann, wenn man beginnt, sich selbst besser zu verstehen.
Deshalb geht es bei TELAMON nicht um perfekte Routinen oder allgemeingültige Erfolgsrezepte, sondern um individuelle Wege, die zu deinem Leben passen.
Ich verbinde meine persönlichen Erfahrungen mit meiner Ausbildung und begleite dich mit Offenheit, Verständnis und einer guten Portion Humor.
Denn du musst nicht alles alleine stemmen.
Ein bisschen anders.
Ziemlich gut so.
Manche Überzeugungen trägt man im Herzen. Andere am liebsten jeden Tag.
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass man nicht in jede Schublade passen muss. Heute finde ich, dass man auf die eigenen Besonderheiten stolz sein darf.
Genau diese Haltung steckt auch in der TELAMON Collection.
Kleine, wechselnde Editionen mit ausgewählten Fashion- und Lifestyle-Essentials. Vom Lieblingssweatshirt über die lässige Cap bis zum Notizbuch für neue Ideen.
Zeitlos im Stil, unkompliziert im Alltag und mit einer guten Portion Persönlichkeit.
Für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen.
Genug über mich.
Jetzt bin ich neugierig auf dich.
Du weißt jetzt ein bisschen mehr darüber, wer ich bin, was mich geprägt hat und warum es TELAMON gibt.
Vielleicht hast du dich an der einen oder anderen Stelle wiedererkannt.
Vielleicht möchtest du etwas verändern oder einfach jemanden, mit dem du deine Gedanken sortieren kannst.
Dann lass uns sprechen. Im Gespräch klären wir gemeinsam, ob und welches meiner Angebote zu dir passen könnte.
Du erfährst alles in Ruhe und ohne Druck.
30 Minuten · Online · 40 EUR
Du möchtest mir lieber erst einmal schreiben?